Beratung ermöglichen - DGHCE-Beratungsstellen

Ein wesentliches Betätigungsfeld der DGHCE sind unsere Beratungs- und Fachstellen. Seit 2017 arbeitet die medizinische Fachstelle für Transgenderpersonen (Luzern, Schweiz) in der DGHCE mit. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit konnte seitens der Fachstelle für die DGHCE eine Reihe von Peer-to-Peer-Berater*innen ausgebildet werden.

Diese Bemühungen tragen nunmehr erste institutionelle “Früchte”: demnächst eröffnet die erste Trans-Peer-Beratungsstelle im Raum Mannheim / Ludwigshafen. Sarah Rafaela Saenz, Absolventin des ersten Peer-Berater*innen-Kurses der Fachstelle, hat in Mannheim Einiges in Bewegung gebracht.

Ihre Beratungskonzept erfolgt auf der Grundlage der Standards und Qualitätssicherung für psychosoziale Beratungsangebote für LSBTTIQ-Menschen. Die wissenschaftlich-medizinische und supervisorische Leitung der Mannheimer Beratungsstelle erfolgt durch Dr. Dr. Claudia Haupt.

Die Peer-to-Peer-Beratungsstellen der DGHCE für Menschen mit Transsexualität sind in erster Linie eine Anlaufstelle für ratsuchende Betroffene, die Beratung in Bezug auf Schwierigkeiten/Problemen mit Behandlern und/oder Krankenversicherungen benötigen.

Sei es, dass Beratung zum weiteren Vorgehen benötigt wird oder Aufklärung über medizinische/juristische Sachverhalte; über das internationale DGHCE-Netzwerk stehen im Bedarfsfall medizinische bzw. juristische Spezialist*innen zur Verfügung. Zum Portfolio der Beratungsstellen gehören auch Analysen der Aussichten bei weiterem rechtlichem Vorgehen, insbesondere Einschätzungen der Erfolgsprognosen. Allerdings erfolgt KEINE Behandlung durch die Beratungsstellen.